Tischtennis Club Passade von 1969


 

 

Tischtennisclub Passade von 1969

Vier Jahrzehnte Spiel mit dem kleinen weißen Ball sind der Anlaß für eine kaum vorstellbare Jubiläumsfeier in dem schönen Dorf Passade.

Eigentlich begann alles um das Jahr 1950 herum, als Joachim Schnoor von seinen Eltern zu Weihnachten eine Tischtennisplatte geschenkt bekam.

 

Von da an wurde in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht" auf dem Saal oder auf der Diele unter den Kindern und Jugendlichen in der Freizeit Tischtennis gespielt. Irgendwann, als dann alle erwachsen waren und ins Berufsleben einstiegen, wurde die Tischtennisplatte in die Ecke gestellt und jahrelang vergessen.

Als im Sommer 1969 Herbert Ladehoff und Klaus Rethwisch in der „Aussicht" einkehrten, wurde die Tischtennisplatte wieder hervorgeholt. Von nun an wurde einmal wöchentlich -zunächst mittwochs, später donnerstags- gespielt. Schließlich war es soweit, daß eines Tages der Gedanke aufkam, einen Tischtennisclub zu gründen.

Am 17.November 1969 setzten sich einige “junge" Männer zusammen und riefen den “Tischtennisclub Passade von 1969", ein nicht eingetragener Verein, ins Leben: Er gründete sich aus Mitgliedern, die sich von Kinder- und Jugendzeiten her kannten. Bei den Clubfarben einigte man sich auf “Grün Weiß“. Im Laufe der Jahre gab der Club sich zwei Satzungen, und zwar eine allgemeine und eine Reiskostensatzung.

Aus der Mitte heraus wurde von den Mitgliedern Herbert Ladehoff als Vorsitzender und Hans-Otto Sindt als Kassenwart gewählt. Nach einigen Wochen hatte sich die Mitgliederzahl auf um die 20 erhöht; heute sind es 18 Mitglieder.

 

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten (v. l.):

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Uwe Stoffers, Dieter Groß, Herbert Ladehoff, Joachim Schnoor, Klaus Rethwisch

sowie Hans - Otto Sindt (†1988).

 

Die heutigen Mitglieder sind (v. l.):

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Hintere Reihe:    Klaus - Dieter Greve, Friesen Arendt, Birger Heinemann, Hans - Jochen Steffen, Jörn Teffner, Jan Gerald Willers.

Mittlere Reihe:   Uwe Stoffers, Klaus Sindt, Joachim Schnoor, Peter Nicolai, Herbert Ladehoff, Karsten Wachtel.

Vordere Reihe:  Klaus Rethwisch, Dieter Groß, Torsten Folta, Rainer Oelkers.

Es fehlen:          Stephan Oelkers und Werner Scholz.

Neben den erwähnten Mitgliedern gehörten dem Club in der Vergangenheit noch folgende Mitglieder an:

Thies Arendt, Jochen Bock, Thomas Bock, Hannes Göttsch, Heinrich Mewes Göttsch, Dr. Joachim Hartung, Björn Jürgensen, Hagen Klindt, Gustav Kummerfeldt, Günter Mateoschat, Bernd Schultz, Manfred Schultz, Joachim Stoltenberg.

Als Ehrenmitglieder und Förderer gehörten dem Club Erich Schnoor und Emil Steffen an; zwei großzügige und großartige Menschen.

Daß dieser Club schon so lange existiert, liegt vor allem an der Kameradschaft, mit der sich alle verbunden fühlen und sich begegnen. Im Laufe der Jahre hat sich der Club zu einem „familiären Unternehmen“ entwickelt. Deutlich machen es vor allem die regelmäßigen geselligen Veranstaltungen: Karpfenessen, Sommerfest, Angeln, Radtouren, Bowling, die Geburtstage der Mitglieder und die Reisen, die zu den  Höhepunkten im Clubleben zählen. Die Fahrten, die erst alle fünf -, jetzt alle zwei Jahre auf dem Programm stehen, gingen z.B. nach Berlin (1979), Paris (1984), Wien/Budapest (1989), Mallorca (1994), zum Bodensee (1997) Düsseldorf (1999), Dresden (2001), Mosel (2003), München (2005), Berlin (2007) und Harz (2009).

Der Tischtennissport stand dabei immer im Mittelpunkt, denn das Spielen im wöchentlichen Rhythmus ist sportliche Betätigung und ein Stück Gemeinschaftsleben, das niemand missen möchte. Es wurden im Laufe der Jahre u. a. Freundschaftsspiele gegen Barsbek, Stein, Schlesen und Schönberg, sowie Vergleichskämpfe mit dem Wasserskiclub und der Feuerwehr ausgetragen. Die sportlichen Höhepunkte im Club sind die Vereinsmeisterschaften im Einzel und Doppel.

Der Club hat nie daran gedacht, als eingetragener Verein aufzutreten, um an Punktspielen oder Meisterschaften teilzunehmen, sondern es sollte immer ein geselliges Treffen mit sportlicher Betätigung sein.

Anfang des Jahres  1996  stand dann ein „Ortswechsel" an, denn durch die Schließung des Vereinslokals „Zur schönen Aussicht" wurde den Spielern die gewohnte Heimstätte genommen. Doch die Gemeinde stellte Aufenthalts- und Geräteraum der Freiwilligen Feuerwehr für die wöchentlichen Tischtennisabende zur Verfügung. Unerwartet trug dies zu einer Förderung des Gemeinschaftslebens innerhalb der Dorfjugend bei. Einige Jugendliche versammeln sich gern - ohne Verpflichtung und ohne Zwang- bei den wöchentlichen Treffen des TTCP. Im Jahre 2001 und 2002 mussten die Vereinsmeisterschaften wegen Umgestaltung des Feuerwehrgerätehauses auf die Diele und den angrenzenden Flur von Klaus Sindt verlegt werden.

Das Jahr 1997 stand im Zeichen eines Wechsels im Vereinsvorsitz. Herbert Ladehoff, der das Amt seit Gründung des Clubs 27 Jahre ausübte, übergab den Vorsitz an seinen Nachfolger Dieter Groß, bisheriger Kassenwart. Sein jetziger Stellvertreter ist Friesen Arendt. Die Aufgaben als Kassenwart übernahm Hans-Jochen Steffen, während Herbert Ladehoff sich als Schriftführer zur Verfügung stellte.

Für die Zukunft wünschen sich die Mitglieder des TTCP, daß das Vereinsleben weiterhin in den bisherigen „Bahnen" verläuft und daß man sich noch so manches Mal an der „grünen Platte" trifft.

  

40 Jahre Clubleben in Bildern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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