4. Passader Theaternacht



Sowohl die Theaternacht, als auch die Wiederholungsaufführungen des diesjährigen Niederdeutschen Theaterstückes am 20. März 2011 waren sehr gut besucht, und nun wissen auch alle, worum es sich bei dem "Skandal bi Rosi" handelt:
In Rosis (Anja Schnoor) Frau(eud)enhaus geht es vermutlich oft hoch her.


Plötzlich jedoch artet alles in Dramatik aus. Zunächst taucht ein merkwürdiger Künstler (Asmus Finck-Stoltenberg) dort auf, eingeladen von einer der drei "Damen" des Etablissements (Gaby Klindt, Liza Tuschy, Gesa Litzkow).


  


Als sich dann aber Rosis ahnungsloser Bruder, der Frauenarzt (Gerd Rönnau) mit seinen Kindern Elfriede (Tina Kahlow) und Hans, Theologiestudent (Axel Puncken), zu Besuch anmeldet, kommt verständlicherweise Hektik auf.



Der Künstler gibt den "Damen" auf die Schnelle Benimm-Unterricht, mehr oder weniger erfolgreich.



Der Besuch trifft ein, die "Damen" maulen wegen des Verdienstausfalls, der angehende Theologe verliebt sich in den Künstler, und als ob das nicht schon ausreicht, tritt nun auch noch das Sittlichkeits-Komitee des Dorfes in Erscheinung (Petra Greve, Ellen Rönnau, Christina Mordhorst).



Ja, und dann trifft auch noch der wütende Scheich aus Dubai (Stefan Stoltenberg) dort ein. Daß sich der Frauenarzt seinetwegen bei Rosi versteckte, kommt erst auf Umwegen heraus.


Das Sittlichkeits-Komitee ist zuerst natürlich höchst empört, läßt sich bei einem zweiten Besuch aber tatsächlich davon überzeugen, daß alles nur ein wissenschaftliches Experiment ist. Und so kehrt langsam wieder Ruhe und Normalität bei Rosi ein. Nicht vergessen wollen wir aber die beiden "Nummern-Girls", (die aber mit dem Inhalt des Stückes nichts zu tun haben), die Nachwuchsschauspielerinnen Sophie Mordhorst und Lena Finck-Stoltenberg.


Das Publikum war begeistert und sparte nicht mit Beifall (und einige gingen mit (Lach)-Tränen in den Augen nach Hause).